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CPO- und EMP-IDs – die BDEW-Codenummern der Elektromobilität
Damit ein Ladevorgang eindeutig zugeordnet und abgerechnet werden kann, brauchen beide Seiten des Marktes eine eindeutige Kennung: der CPO (Charge Point Operator), dem die Säule gehört, und der EMP (E-Mobility Provider), bei dem Sie Ihren Ladevertrag haben. In Deutschland vergibt der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) diese IDs über seine zentrale Codenummernvergabe Elektromobilität (bdew-codes.de). Jedes Land hat genau eine solche Vergabestelle, sodass jede Kennung weltweit eindeutig bleibt.
Die CPO-ID (Betreiberkennung)
Die CPO-ID – auch Betreiber- oder Operator-ID – besteht aus dem Länderkürzel und drei alphanumerischen Zeichen, z. B. DE*ABC. Sie ist der erste Baustein der EVSE-ID, mit der jeder einzelne Ladepunkt weltweit eindeutig identifiziert wird:
DE*ABC*E1234567 = Land · CPO-ID · Ladepunkt
Diese EVSE-ID steht an der Säule und auf der Ladequittung. Am Kürzel nach dem DE* erkennen Sie also immer, welchem Betreiber ein Ladepunkt gehört – die vollständige Zuordnung finden Sie in der Liste unten.
Die EMP-ID (Anbieterkennung)
Auch jeder Fahrstromanbieter erhält vom BDEW eine dreistellige Kennung im selben Format, z. B. DE*XYZ. Sie steckt in der Vertrags-ID (EMAID), die auf Ihrer Ladekarte bzw. in Ihrem Fahrzeug für Plug & Charge hinterlegt ist:
DE*XYZ*C12345678 = Land · EMP-ID · Vertrag
Beim Roaming treffen beide IDs aufeinander: Die Säule meldet ihre EVSE-ID (mit CPO-ID), Ihre Karte die Vertrags-ID (mit EMP-ID) – so wissen beide Firmen, wer wem den Ladevorgang vergütet. Ein Unternehmen kann übrigens beide Rollen haben und besitzt dann sowohl eine CPO- als auch eine EMP-ID.
Übersicht der BDEW-CPO-IDs
Alle 0 in Deutschland vergebenen Betreiberkennungen aus dem BDEW-Register. Suchen Sie im Feld unten nach einer CPO-ID oder einem Betreibernamen.
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| CPO-ID | Betreiber |
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